Publisher verzichten aus Angst vor Traffic-Verlusten auf die Sperrung von Googles KI-Crawler
Berichtet von Digiday Japan
Der Publisher People Inc. lässt den Google-Crawler trotz sinkender Reichweiten weiterhin zu, um die verbleibende Sichtbarkeit in der Suche nicht zu gefährden. Derzeit stammen noch etwa 21 Prozent des Traffics aus der Google-Suche, obwohl die Klickzahlen im Jahresvergleich bereits um 40 Prozent eingebrochen sind. Das Unternehmen versucht, die Abhängigkeit von Suchmaschinen zu reduzieren, sieht den kompletten Ausschluss der KI-Bots zum jetzigen Zeitpunkt jedoch als zu riskant an.
Warum es zählt
Marketer und Publisher müssen abwägen, ob der Schutz eigener Inhalte vor KI-Training den sofortigen Verlust von Suchtraffic durch Google-Sperren rechtfertigt. Die Entscheidung von People Inc. verdeutlicht die Zwangslage zwischen IP-Schutz und notwendiger Reichweite in einer sich wandelnden Suchumgebung.
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digiday.jp